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UKE-Lungentransplantation: Strafbarkeit wird geprüft

Krankenhäuser UKE-Lungentransplantation: Strafbarkeit wird geprüft

Nach vor Jahren erfolgten Lungentransplantationen im UKE prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie strafrechtlich gegen darin involvierte Mitarbeiter vorgehen muss.

Hamburg. Wegen möglicher Unterdrückung von Urkunden oder technischen Aufzeichnungen habe die Behörde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag in Hamburg. Das UKE hatte betont, dass es keinerlei Anhaltspunkte für Eingriffe in die Rangfolge von Patienten auf der Transplantationsliste gegeben habe.

Am 13. Oktober hatte die Prüfungs- und Überwachungskommission von GKV-Spitzenverband, Krankenhausgesellschaft und Bundesärztekammer einen Bericht zu Lungentransplantationen im UKE und der LungenClinic Großhansdorf vorgelegt und an die Ermittler weitergeleitet. Die Kommission hat den Verdacht "der Unterdrückung und der Veränderung allokationsrelevanter Krankenunterlagen". Weil sie diesen mit ihren Mitteln weder bestätigen noch ausräumen konnte, schaltete sie die Behörden ein. "Im Ergebnis sind die Kommissionen im Prüfungszeitraum der Jahre 2010 bis 2012 in 14 von insgesamt 25 überprüften Fällen auf Unregelmäßigkeiten gestoßen", hieß es im Kommissionsbericht. Dem gehe jetzt die Staatsanwaltschaft nach, ergänzte deren Sprecherin.

Das NDR Fernsehen berichtet in "Panorama 3" am Dienstagabend (21.15 Uhr) darüber.

dpa

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