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Umweltsenatorin: Freie Bahn für Hamburgs Fische

Umwelt Umweltsenatorin: Freie Bahn für Hamburgs Fische

Fische in Alster und Elbe sollen künftig nicht mehr getrennt leben müssen. Dafür baut die Hansestadt Hamburg eigens zwei neue Fischwanderhilfen zwischen den Flüssen, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte.

Hamburg. Die Fischtreppen an der Rathausschleuse und am Nikolaifleet sollen bis zum Frühjahr 2013 fertiggestellt werden. Auch beim 2011 begonnenen Umbau der Fuhlsbütteler Schleuse soll eine Wanderhilfe integriert werden.

"Fischdurchgängigkeit" heißt das im Amtsdeutsch und ist eine Folge der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Darin werden alle Staaten der Europäischen Union verpflichtet, bis 2015 für einen guten ökologischen Zustand ihrer Gewässer zu sorgen. "Das bedeutet mehr als sauberes Wasser", sagt die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankenau. Die Wasserqualität in Alster und Elbe sei Dank moderner Kläranlagen bereits deutlich gestiegen. "Jetzt gilt es, den Artenreichtum wiederherzustellen."

Fische und andere Wassertiere sollen dafür jederzeit den benötigten Lebensraum erreichen können. Und das Wohlergehen von Aalen, Brassen, Stichling, Hecht, Moderlieschen, Rotauge und Ukelei lässt sich die Stadt einiges kosten: 1,3 Millionen Euro sollen die Gesamtbaukosten für die Fischwanderhilfen voraussichtlich betragen. Ein Antrag auf EU-Fördermittel sei bereits gestellt.

dpa

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