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Unfall auf Rangierbahnhof: Mann durch Stromschlag verletzt

Unfälle Unfall auf Rangierbahnhof: Mann durch Stromschlag verletzt

Ein 35-jähriger Mann ist am Dienstagabend auf einem Rangierbahnhof in Hamburg-Heimfeld durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei am Mittwoch in Hamburg mitteilte, hielt der Mann sich verbotenerweise mit seinem 11-jährigen Sohn auf dem Bahngelände auf, um Filmaufnahmen zu machen.

Hamburg. Zu dem folgenschweren Unfall kam es, als der Mann auf einen Kesselwagen kletterte und dabei einer Oberleitung zu nahe kam. Durch einen Stromüberschlag - einen sogenannten Lichtbogen - erlitt der Hamburger einen Schlag mit einer Spannung von 15000 Volt und stürzte von dem Kesselwagen. Mit schwersten Verbrennungen sowie schweren inneren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Der Sohn des Unfallopfers wurde nach Angaben der Bundespolizei durch eine Mitarbeiterin der Notfallseelsorge betreut, er wurde auch am Mittwoch weiter in der Trauma-Ambulanz eines Krankenhauses behandelt. Die Bundespolizei warnte vor den Gefahren an Bahnanlagen. Der Aufenthalt in den Gleisbereichen und auf Zügen sei verboten und lebensgefährlich. Die Gefahren, die von Stromleitungen ausgingen, seien oftmals nicht bekannt. Bereits die Nähe zu Bahn-Oberleitungen, etwa durch Klettern auf Bahn-Waggons, genüge für einen Stromüberschlag. Die Oberleitung müsse hierfür nicht berührt werden.

dpa

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