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Urologen arbeiten ihre Geschichte im geteilten Deutschland auf

Medizin Urologen arbeiten ihre Geschichte im geteilten Deutschland auf

25 Jahre nach der Wiedervereinigung hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie ihre Geschichte im geteilten Deutschland aufgearbeitet. Auf ihrem diesjährigen Kongress in Hamburg stellte sie einen Sammelband vor, der die Gemeinsamkeiten und Verbindungen der Mediziner in Ost und West betont.

Hamburg. "Auch der Mauerbau war keine eindeutige Zäsur", sagte der Mitautor und Kurator der Gesellschaft, Friedrich Moll.

Die Gesellschaft hatte bis in die 1970er Jahre auch ostdeutsche Mitglieder, man traf sich zu gemeinsamen Veranstaltungen in Ost und West, es gab führende Mediziner, die in West-Berlin wohnten und im Ostteil der Stadt arbeiteten.

Führend sei die DDR bei Nierentransplantationen gewesen. Im Westen sei dagegen in den 1980er Jahren die Zertrümmerung von Harnsteinen durch Schallwellen, die sogenannte Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, aufgekommen. Im Osten fehlte dafür die Technik.

dpa

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