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Verbraucherzentrale: Mangelnde Lebensmittelwarnungen

Verbraucher Verbraucherzentrale: Mangelnde Lebensmittelwarnungen

Die Verbraucherzentrale Hamburg schätzt das Internetportal lebensmittelwarnung.de als wichtig, leider aber oft als mangelhaft ein. Die Warnungen auf dem offiziellen Portal der Bundesländer und des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit seien oft unvollständig oder würden die Risiken verharmlosen.

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Frisches Obst und Gemüse im Verkaufsregal.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Hamburg. 80 Prozent der Warnmeldungen würden die mögliche Gesundheitsgefährdung nur unzureichend beschreiben, kritisierte die Hamburger Verbraucherzentrale am Donnerstag. Sie bezog sich dabei auf die Auswertung von 50 Warnungen, die zwischen Juli 2015 und April 2016 veröffentlicht wurden.

In fünf Fällen (10 Prozent) seien die möglichen Folgen verharmlost worden. Bei 54 Prozent aller Warnungen habe es keine Aussagen über die gesundheitlichen Gefährdungen gegeben. Die Texte würden offenbar nicht ausreichend kontrolliert und mitunter ohne fachliche Prüfung auf Vollständigkeit ins Internet gestellt, sagte Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Es gebe keine klare Zuständigkeit und Behörden stellten Firmenwarnungen teilweise ohne Nachprüfung ins Netz.

"Besonders problematisch finden wir es, wenn in den Warnlisten bei Verunreinigungen mit Listerien beispielsweise nur vor Kopfschmerzen und Fieber gewarnt wird, obwohl diese tückischen Bakterien Fehlgeburten und Hirnhautentzündungen verursachen können", sagte Schwartau. Ähnlich sei es bei Salmonellen.

dpa

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