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Versuchte Brandstiftung in Wohnhaus: Mehrjährige Haftstrafen

Prozesse Versuchte Brandstiftung in Wohnhaus: Mehrjährige Haftstrafen

Im Prozess um zwei versuchte Brandstiftungen in einem Einfamilienhaus hat das Landgericht Hamburg am Donnerstag zwei Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

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Angekohlte Türen liegen im Stadtteil Bergstedt neben einem Einfamilienhaus.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Hintergrund der Taten war ein Rechtsstreit zwischen den Mietern und dem Vermieter. Dieser wollte das Haus im Stadtteil Bergstedt abreißen, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Zwei Brandanschläge im Mai 2015 scheiterten, ein dritter im Juli vergangenen Jahres machte das Haus unbewohnbar.

Im Zusammenhang mit den beiden ersten Taten verurteilte das Gericht nun einen 36-Jährigen wegen versuchter schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und vier Monaten. Ein 35-jähriger Mitangeklagter soll wegen Anstiftung zu den Taten für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Die beiden Männer hatten einen 19-Jährigen beauftragt, das Haus in Brand zu setzen.

dpa

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