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Verteidiger von Doris Heinze: "Brauchen völlig neue Strategie"

Prozesse Verteidiger von Doris Heinze: "Brauchen völlig neue Strategie"

Der Verteidiger der früheren NDR-Fernsehspielchefin Doris J. Heinze hat der Hamburger Staatsanwaltschaft die Schuld für eine geplatzte Absprache zwischen den Prozessbeteiligten gegeben.

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Der Deal ist geplatzt - Heinze muss sich verantworten.

Quelle: Ulrich Perrey

Hamburg. Die Anklagebehörde habe die eigentlich getroffene Vereinbarung völlig überraschend nicht mehr gewollt, sagte Anwalt Gerd Benoit am Donnerstag - ohne dies vorher anzukündigen. Die Verteidigung müsse sich daher eine "völlig neue Strategie überlegen". Welchen Inhalt die angebliche Vereinbarung hatte, wollte Benoit nicht sagen. Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten zum Auftakt des Prozesses versucht, sich auf einen sogenannten Deal zu einigen.

Heinze muss sich wegen schwerer Bestechlichkeit, schwerer Untreue und Betrugs vor der Wirtschaftsstrafkammer des Hamburger Landgerichts verantworten. Die 63-Jährige soll laut Anklage unter Pseudonym eigene Drehbücher von sich und ihrem Mann beim NDR eingeschleust haben. Auch ihr Mann und eine Filmproduzentin sitzen auf der Anklagebank.

dpa

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