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Vor Kollision mit Süderelbbrücke: Schiff war verspätet

Prozesse Vor Kollision mit Süderelbbrücke: Schiff war verspätet

Im Prozess gegen zwei Binnenschiffer vor dem Hamburger Amtsgericht sind am Mittwoch überraschende Details zur Kollision eines Schubverbandes mit der Süderelbbrücke bekanntgeworden.

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Süderelbbrücke.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Hamburg. Nach übereinstimmenden Angaben von Zeugen und eines der Angeklagten hatte das Schiff am 11. Dezember vergangenen Jahres eine Stunde später abgelegt als geplant. Der Pegel der Elbe stieg unterdessen wegen der einsetzenden Flut weiter. Schon das Niedrigwasser in der Nacht war höher als üblich ausgefallen, wie ein Sachverständiger sagte. Der 39 Jahre alte Kapitän aus Berlin hatte kein Patent für den Hamburger Hafen, der Elblotse im Steuerhaus soll sich nicht über die Durchfahrtshöhe informiert haben. Der 75-Jährige machte bei seiner Aussage immer wieder Erinnerungslücken geltend.

Bei dem Unfall war ein Schaden von etwa zwei Millionen Euro entstanden. Die Autobahnbrücke musste mehrere Monate lang repariert werden. Es war zunächst unklar, ob das Gericht noch am Mitwoch ein Urteil sprechen würde.

dpa

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