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Weniger Besucher bei Travemünder Woche

Lübeck Weniger Besucher bei Travemünder Woche

Auf eine Million Besucher hatten die Veranstalter der Travemünder Woche gehofft — rund 850 000 kamen. Dennoch sind die Veranstalter zufrieden. Es war eine friedliche und erfolgreiche Veranstaltung, sagt auch die Polizei.

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Die Travemünder Woche hatte weniger Besucher als erwartet.

Quelle: Daniel Reinhardt

Travemünde. Die Besucherzahlen der Travemünder Woche sind in diesem Jahr hinter den Erwartungen der Veranstalter zurückgeblieben. Statt wie erhofft eine Million kamen rund 850 000 Menschen auf die Festmeile. Dennoch sei das Konzept der Segelsportveranstaltung auch in diesem Jahr voll aufgegangen, sagte der Geschäftsführer der Travemünder Woche, Frank Schärffe. Das Segelprogramm musste jedoch wegen Sturmtief „Zeljko“ vorzeitig beendet werden. Alle noch ausstehenden Wettfahrten seien abgesagt worden, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Die Travemünder Woche sollte am Abend mit einem Feuerwerk zu Ende gehen.

An der nach der Kieler Woche zweitgrößten Segelsportveranstaltung der Welt hatten seit dem Start am 17. Juli nach Angaben der Veranstalter 850 Boote und 1900 Segler teilgenommen. Die nächste Travemünder Woche findet vom 22. bis zum 31. Juli 2016 statt.

Mit dem Verlauf der Travemünder Woche 2015 war auch der Chef des Landprogramms, Uwe Bergmann, zufrieden. „Die Meile war vor allem am ersten Wochenende, Dienstag und Mittwoch sehr gut besucht. Die Standbetreiber sind mit ihren Geschäften zufrieden“, berichtete er. Die angekündigten Gewitter und Regenschauer am Sonnabend hätten den Besucheransturm etwas gedämpft. Als erfreulich bezeichnete Bergmann die Gästestruktur: „Es waren viele Touristen, Familien und Gäste jeden Alters auf der Meile.“

Auch Polizei und Sicherheitsdienste seien mit dem Verlauf der Travemünder Woche zufrieden gewesen. Die Gäste hätten sich diszipliniert verhalten und die präventive Präsenz der Polizei habe sich positiv ausgewirkt. „Es war eine friedliche und erfolgreiche Travemünder Woche“, sagte Bergmann.

Positiv fiel ebenfalls die Bilanz des Technischen Hilfswerks und der DRK-Wasserwacht aus. Bis zum Sonnabend mussten sie in 20 Fällen Seglern Erste Hilfe leisten. In den meisten Fällen sei es um Schnitt- und Schürfwunden sowie um Kopfverletzungen durch umschlagende Segel und Masten gegangen, sagte der Sprecher der Einsatzleitung, Thorben Schultz.

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