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Weniger jugendliche "Koma-Säufer" in Schleswig-Holstein

Gesundheit Weniger jugendliche "Koma-Säufer" in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein haben im Vorjahr erneut weniger Kinder und Jugendliche zur Flasche gegriffen und sich ins "Koma" gesoffen. In den Krankenhäusern zwischen Flensburg und Pinneberg landeten 704 Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Montag mitteilte.

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Jugendliche halten einen Schlauch mit Trichter fest zum Alkohol trinken.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Kiel. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sei die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um exakt 32 junge Menschen gesunken. Das entspreche einem Rückgang von 4,3 Prozent.

Bei den zehn bis 15-jährigen Rauschtrinkern sei der Rückgang besonders groß gewesen: In dieser Altersgruppe kamen 2015 insgesamt 73 Rauschtrinker in die Klinik – neun Kinder oder 11 Prozent weniger als im Vorjahr. "Der positive Trend hat sich fortgesetzt, das ist sehr erfreulich", sagte DAK-Landeschef Frank Lätsch. Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) erklärte dagegen: "Jeder Notfall durch Alkoholmissbrauch ist einer zu viel." Es sei wichtig, die gemeinsamen Präventionsanstrengungen in Schleswig-Holstein weiter konsequent fortzusetzen.

dpa

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