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Wiesn-Messerstiche: Staatsanwaltschaft will fünf Jahre Haft

Prozesse Wiesn-Messerstiche: Staatsanwaltschaft will fünf Jahre Haft

Die Freundin eines Hamburger Multi-Millionärs soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen lebensgefährlicher Messerstiche auf dem Oktoberfest für fünf Jahre ins Gefängnis.

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Eine Statue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

München. Das forderte die Staatsanwältin am Mittwoch vor dem Landgericht München. Sie ging in ihrem Plädoyer von versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung aus; die Anklage hatte noch auf versuchten Mord gelautet. Die Verteidigung sollte erst am Nachmittag plädieren.

Die Angeklagte verfolgte die Plädoyers unter Tränen. Sie hatte zum Prozessauftakt zugegeben, auf einen Wiesngast eingestochen zu haben, der zuvor ihren Bekannten, den früheren Fußball-Nationalspieler Patrick Owomoyela, heftig rassistisch beleidigt hatte. Der Mann musste notoperiert werden, ihm wurde die Milz entfernt. Die Angeklagte berief sich in der Verhandlung auf Notwehr.

dpa

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