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Windjammerparade: Premiere für die "Alexander von Humboldt II"

Kieler Woche Windjammerparade: Premiere für die "Alexander von Humboldt II"

Zum ersten Mal dabei und gleich an der Spitze: Der neu gebaute Großsegler "Alexander von Humboldt II" soll am kommenden Sonnabend die Windjammerparade bei der Kieler Woche anführen.

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«Alexander von Humboldt II» soll Windjammerparade anführen.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. "Das ist etwas Besonderes. Das Schiff ist erst im vergangenen Jahr fertig geworden und hat seine Premiere bei der Windjammerparade", sagte der Sprecher der Stadt Kiel, Tim Holborn, am Montag. Das zivile Segelschulschiff wurde als Nachfolger der "Alexander von Humboldt" gebaut, unter anderem für Bier-Reklame bekannt. Der Neuling hat aber anders als sein Vorgänger keine grünen Segel sondern weiße.

Die traditionelle Windjammerparade gehört bei der Kieler Woche nach Angaben der Veranstalter zu den Höhepunkten und gilt als "maritimes Glanzstück". Rund 120 Schiffe nehmen auch in diesem Jahr wieder daran teil. In der Vergangenheit führte das imposante Schauspiel meist das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die Gorch Fock, an. "Dieses Mal geht das nicht. Das Schiff ist noch in der Reparatur", sagte Holborn. Hinter der "Alexander von Humboldt II" folgen etwa das Segelkreuzfahrtschiff "Star Flyer" und der weltgrößte traditionelle Windjammer: die 118 Meter lange "Sedov" aus Russland.

Die rund zweistündige Parade beginnt am Sonnabend um 11 Uhr. Dann segeln die Schiffe aus der Innen- in die Außenförde und nehmen Kurs auf Laboe. Schiffsbegeisterte können das Schaulaufen der Windjammer von verschiedenen Plätzen an den Ufern der Innenförde beobachten.

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