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Zahl der Behandlungsfehler im Norden leicht gesunken

Gesundheit Zahl der Behandlungsfehler im Norden leicht gesunken

Erstmals seit Jahren sind in Hamburg und Schleswig-Holstein weniger Behandlungsfehler von Ärzten und Pflegern registriert worden als im Vorjahr. Nach Angaben des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung vom Donnerstag sank 2015 die Zahl der Fälle in beiden Ländern zusammen um 53 auf 173. Der Rückgang könnte sich nach Ansicht des für Behandlungsfehler zuständigen MDK-Fachbereichsleiters Dimitrios Psathakis auch als Schwankung herausstellen.

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Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Hamburg/Kiel. Die Zahlen des ersten Quartals 2016 lägen wieder deutlich über den Vergleichszahlen von 2015. Getrennte Angaben für beide Länder gibt es nicht.

2015 hatten sich die Kassen mit 3427 Verdachtsfällen an den MDK Nord gewandt, nach 3746 im Jahr zuvor. Nach den Prüfungen blieben 828 stichhaltige Vorwürfe zur Begutachtung übrig. 2014 waren es 850. Die Anerkennungsquote sank von 26,6 auf 21 Prozent. Mit den Begutachtungen trage der MDK viel zur Patientensicherheit bei, sagte der leitende Arzt des MDK Nord, Bernhard van Treeck. "Das stärkt die Position der Patienten gegenüber Behandlern, Kliniken und deren Haftpflicht-Versicherungen."

Die meisten der bestätigten 173 Behandlungsfehler wurden in der Unfallchirurgie (28 Prozent) und bei orthopädischen Operationen gemacht. Es folgten Fehler in der Zahnmedizin (14 Prozent) sowie in der Frauenheilkunde und der Bauchchirurgie.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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