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Zahl der Häftlinge in Gefängnissen weiter rückläufig

Strafvollzug Zahl der Häftlinge in Gefängnissen weiter rückläufig

Die Zahl der Häftlinge in Hamburger Gefängnissen nimmt weiter ab. Nach Angaben des Statistikamts Nord vom Dienstag waren Ende März 1151 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte inhaftiert.

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Hände eines Täters, der in Handschellen abgeführt wird.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Hamburg. Das seien zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Im mittelfristigen Vergleich zu 2010 sank die Zahl der Häftlinge um 19 Prozent. Von den Ende März einsitzenden Personen waren nach Angaben des Statistikamts fünf Prozent Frauen, 41 Prozent Ausländer und 70 Prozent Vorbestrafte.

Die meisten Häftlinge (40 Prozent) säßen eine Freiheits- oder Jugendstrafe von maximal einem Jahr ab, 18 Prozent seien bis einschließlich zwei Jahre weggesperrt und neun Prozent aller Insassen verbüßten eine Freiheitsstraße von fünf bis einschließlich 15 Jahre. Insgesamt 50 Menschen beziehungsweise vier Prozent seien zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Ein Viertel aller Inhaftierten haben sich nach Angaben des Statistikamts des Diebstahls und der Unterschlagung schuldig gemacht, jeweils 14 Prozent säßen wegen Betäubungsmitteldelikten sowie wegen Raubes und Erpressung ein. In zehn Prozent aller Fälle seien Straftaten gegen das Leben Grund der Inhaftierung. 85 Personen beziehungsweise sieben Prozent aller Häftlinge hätten sich Sexualdelikten schuldig gemacht.

dpa

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