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Zehn Autos in Brand gesetzt - Prozessauftakt gegen 55-Jährigen

Prozesse Zehn Autos in Brand gesetzt - Prozessauftakt gegen 55-Jährigen

Zum Auftakt eines Prozesses gegen einen mutmaßlichen Autobrandstifter hat der 55 Jahre alte Angeklagte am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht geschwiegen. Es sei die Strategie der Verteidigung, dass sein Mandant nicht aussagen werde, erklärte der Anwalt.

Hamburg. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 55-Jährigen vor, zwischen Mai und Dezember vergangenen Jahres insgesamt zehn Autos angezündet zu haben. Die meist hochwertigen Fahrzeuge habe er zum Teil mit Grillanzündern in Brand gesetzt, erklärte die Staatsanwältin. Bei einer Hausdurchsuchung habe die Polizei zudem 132 Patronen scharfer Munition entdeckt. Da der Mann dafür keinen Waffenschein hatte, muss er sich neben Brandstiftung auch wegen des unerlaubten Besitzes von Schusswaffenmunition verantworten.

Der Prozess wird Ende Juni fortgesetzt. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Autobrände in Hamburg rapide gestiegen: Die Polizei zählte 293 Taten - 86,6 Prozent mehr als 2010. Bei einer Tat gerieten häufig gleich mehrere Autos in Brand.

dpa

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