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Zuwanderer sorgen für Bevölkerungsplus im Norden

Bevölkerung Zuwanderer sorgen für Bevölkerungsplus im Norden

Die Zahl der Schleswig-Holsteiner ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Zum Stichtag 31. Dezember lebten im nördlichsten Bundesland 2 831 000 Menschen und damit 14 900 mehr als ein Jahr zuvor.

Kiel. Dies war der höchste Bevölkerungsanstieg seit 1997, wie das Statistikamt Nord am Mittwoch in Kiel berichtete. Der Zuwachs ergab sich aus einem Wanderungsgewinn von mehr als 23 000 Menschen: 95 000 kamen ins Land und knapp 72 000 zogen weg.

Mehr als 33 000 Frauen und Männer kamen aus dem Ausland nach Schleswig-Holstein, knapp die Hälfte davon aus Polen, Rumänien, Syrien, Bulgarien, Italien und Serbien. Die Frauen in Schleswig-Holstein brachten im vergangenen Jahr 22 800 Kinder zu Welt und damit rund 1000 mehr als im Vorjahr. Zugleich gab es knapp 31 700 Sterbefälle. Der Bevölkerungszuwachs fiel regional unterschiedlich aus. Einen Rückgang gab es in keinem Kreis. Die stärksten Zuwächse im Verhältnis zur Bevölkerung hatten die Kreise Pinneberg, Herzogtum Lauenburg und Stormarn sowie die kreisfreie Stadt Flensburg. 5,3 Prozent der Gesamtbevölkerung waren Ausländer. Ihr Anteil war am höchsten in Kiel mit 8,7 Prozent und am niedrigsten im Kreis Plön mit 2,7 Prozent.

dpa

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