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Zwillingstrick geht schief: Schwarzfahrer muss zahlen

Kriminalität Zwillingstrick geht schief: Schwarzfahrer muss zahlen

Mit einem Trick hat sich ein gesuchter Straftäter die Hilfe der Hamburger Bundespolizei erschleichen wollen und ist prompt aufgeflogen. Der 37-Jährige sei am frühen Mittwochmorgen auf der Wache am Hauptbahnhof erschienen, um den Diebstahl seines Handys anzuzeigen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Hamburg. Der Mann legte einen Führerschein vor. Eine Überprüfung ergab, dass das Foto und persönliche Daten bis auf den Vornamen genau mit den Angaben zu einem Haftbefehl übereinstimmten. Auf Nachfrage der Beamten gab der 37-Jährige an, er habe einen Zwillingsbruder und der werde gesucht. Den Zwillingsbruder gibt es zwar tatsächlich, fanden die Polizisten heraus, aber nach Abnahme eines elektronischen Fingerabdrucks stand fest, dass sie doch den richtigen Zwilling vor sich hatten.

Der 37-Jährige war wegen mehrfacher Beförderungserschleichung zu einer Geldstrafe verurteilt worden und hatte auch diese nicht bezahlt. Die 60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe musste er gleichwohl nicht antreten: Seine Schwägerin erschien wenig später auf der Wache und bezahlte die ausstehenden 680 Euro. Mit dem Zwillingstrick hat sich der 37-Jährige aber neuen Ärger eingehandelt: Ihn erwarte nun eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren, hieß es.

dpa

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