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17 Drogentote im ersten Halbjahr

Schleswig-Holstein 17 Drogentote im ersten Halbjahr

In Schleswig-Holstein sind im ersten Halbjahr des Jahres 17 Menschen an den Folgen ihres Rauschgiftkonsums gestorben. Dies seien ebensoviele wie im ersten Halbjahr 2015, teilte das Landeskriminalamt (LKA) mit.

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17 Drogentote gab es im ersten Halbjahr 2016 in Schleswig-Holstein.

Quelle: Marcus Simaitis/dpa

Kiel. Im gesamten Jahr 2015 starben 42 Menschen an Rauschgift, 2014 waren es 29 (erstes Halbjahr:16). Die Meisten starben 2015 und auch in den Vorjahren an Heroin. Dies sei ein Trend, der auch im ersten Halbjahr 2016 anhalte, teilte das LKA weiter mit.

Das Konsumverhalten habe sich in den vergangenen Jahren jedoch verändert, hieß es. Demnach werden statt sedierenden Betäubungsmitteln mehr aufputschende syntehetische Drogen wie Amphetamin oder Ecstasy konsumiert.

Die Zahl der registrieren Fälle von Rauschgiftkriminalität nahm 2015 den Angaben zufolge in Schleswig-Holstein im dritten Jahr in Folge zu. Im Vergleich zu 2014 stieg die Zahl der Fälle um 605 (8,4 Prozent) auf 7767. Die mit Abstand höchste Zahl der sogenannten erstauffälligen Konsumenten harter Drogen war 2015 bei Amphetamin festzustellen, dahinter rangierte Ecstasy.

Von der Deutschen Presse-Agentur

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