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Brückenabriss ohne große Staus

A7 Brückenabriss ohne große Staus

Die Vollsperrung zum Brückenabriss an der A7 zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest ist ohne große Verkehrsprobleme gestartet. Lediglich in Richtung Norden gab es am Samstagmorgen einen rund zwei Kilometern langen Stau, wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale berichtete.

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Bis Montag früh ist die wichtige Nord-Süd-Trasse dicht.

Quelle: Frank Peter (Archiv)

Hamburg/Kiel. Auf den Umgehungsstraßen stockte der Verkehr demnach ein wenig. Es verlaufe aber alles planmäßig und ohne größere Wartezeiten. Die Arbeiten seien lange zuvor angekündet gewesen, betonte der Sprecher. „Die Autofahrer waren vorbereitet.“

Seit Freitagabend ist die A7 auf dem Abschnitt wegen Brückenabrissarbeiten vollgesperrt. Noch bis zum Montagmorgen sind Autofahrer auf die Umleitungsstraßen angewiesen. Die Abrissarbeiten sind Teil eines der größten Lärmschutzprojekte in Deutschland. Bis Ende 2019 soll die Autobahn an drei Abschnitten nördlich des Elbtunnels gedeckelt werden. Vom 3. bis zum 8. Juni ist ein weiteres Abrisswochenende geplant.

 Vor allem für Besucher der Kieler Woche könnte die Vollsperrung der A 7 in Hamburg noch zu einem besonderen Ärgernis werden. „Das Baukonsortium hatte die Wahl zwischen Pest und Cholera, wann sie die Abrissarbeiten startet“, wirbt Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) um Verständnis. Auf Druck Schleswig-Holsteins habe Via Solutions bereits Abstand von der ursprünglichen Planung genommen. „Zunächst sollte die zweite Sperrung bereits in der kommenden Woche, also zum Finale der Kieler Woche eingerichtet werden. Das haben wir abwenden können“, so Meyer. Spürbare Entlastung ist allerdings auch nicht am ersten Juli-Wochenende zu erwarten. Dann startet Nordrhein-Westfalen in die Sommerferien – eines der Bundesländer, aus denen am meisten Urlauber in den Norden starten.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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