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9000 Gänse werden getötet

Geflügelpest 9000 Gänse werden getötet

Im Kreis Dithmarschen laufen die Vorbereitungen für die Tötung von knapp 9000 Gänsen auf Hochtouren. Die Tiere müssen wegen der Geflügelpest getötet werden.

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 9000 Gänse werden im Kreis Dithmarschen getötet.

Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Heide. Das Friedrich-Löffler-Institut prüft zurzeit, ob die Gänse von dem stark krankmachenden Geflügelpest-Erreger H5N8 oder von niedrigpathogenen Grippeviren befallen sind. „Die Untersuchungen laufen noch, wir rechnen erst für Dienstag mit Ergebnissen“, sagt am Montag die Sprecherin des Umweltministeriums, Nicola Kabel. Bereits beim Nachweis niedrigpathogener Grippeviren ist jedoch die Tötung des Bestandes gesetzlich vorgeschrieben. Subtypen der Viren H5 und H7 könnten in Geflügel spontan mutieren, hieß es aus dem Landeslandwirtschaftsministerium zur Begründung.

„Die so genannte Keulung kann aus organisatorischen Gründen nicht vor Dienstag beginnen“, sagte Kreissprecher Björn Jörgensen. Im Kreishaus berieten am Montag Veterinäre, Ordnungsbehörden, Katastrophenschutz und Polizei über das weitere Vorgehen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

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