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A7: Vollsperrung und neue Baustelle

Nacht zum Sonntag A7: Vollsperrung und neue Baustelle

Wer sich für Bagger und große Kräne interessiert, bekommt auf der A7 rund um Hamburg derzeit viel zu sehen. Autofahrer, die einfach nur vorankommen wollen, brauchen dagegen viel Geduld. Am Wochenende gibt es wieder ein paar neue Baustellen.

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In der Nacht zum Sonntag (ab 21 Uhr) soll die Autobahn 7 zwischen Schnelsen-Nord und Quickborn (Kreis Segeberg) voll gesperrt werden.

Quelle: Ulf Dahl (Symbol)

Hamburg. Der Ausbau der A7 nördlich und südlich von Hamburg erfordert erneut Verkehrseinschränkungen. In der Nacht zum Sonntag (ab 21 Uhr) soll die Autobahn zwischen Schnelsen-Nord und Quickborn (Kreis Segeberg) voll gesperrt werden. Für eine neue Brücke bei Norderstedt müsse ein Traggerüst aufgebaut werden, teilte Via Solutions Nord mit. Das Baukonsortium empfiehlt dem Fernverkehr, die Sperrung großräumig über die A1 zu umfahren. Wer aus Richtung Flensburg schon in Neumünster-Süd der üblichen Ausweichstrecke folgen will, muss dabei noch einen weiteren Umweg über Großenaspe in Kauf nehmen. Auch die Brücke der B205 über die A7 wird an diesem Wochenende abgerissen. Die Anschlussstelle ist darum in Richtung Hamburg gesperrt.

Weitere Baustellen in Niedersachsen

Wer von Süden der Umleitungsstrecke ab Horster Dreieick über die A1 folgt, entgeht noch einem weiteren neuen Engpass. Südlich des Elbtunnels zwischen Heimfeld und Marmstorf wird die Fahrbahn in Richtung Hannover saniert. Für den Verkehr stehen darum nur noch zwei statt drei Fahrspuren nach Norden zur Verfügung. Während der nächtlichen Einrichtung der Baustelle müssen sich Autofahrer in beide Richtungen mit nur einer Spur zufrieden geben.

Dass der in diesem Bereich umgeleitete Verkehr nun über einen Abschnitt verläuft, auf dem seit Monaten eine dringend notwendige Reparatur ansteht, hält Baustellenkoordinator Christian Merl für kein Problem. Wegen der Beschränkung auf Tempo 60 werde voraussichtlich nichts passieren. Wenn doch, müsste eine Notreparatur gemacht werden. Die Planer müssen dieses Risiko eingehen, weil bald schon weitere Baumaßnahmen an der A7 in Niedersachsen anstehen und sonst der Zeitplan durcheinandergeraten würde.

Kern des Problems ist der Gussasphalt an der Stader Brücke der A7 über die B73 bei Hamburg-Heimfeld. Als der Abschnitt im vergangenen Jahr saniert wurde, gab es plötzlich einen Wolkenbruch. Das Wasser konnte wegen des schon verbauten und besonders dichten Gussasphalts nicht abfließen. Jetzt können Blasen entstehen, die die Fahrbahndecke aufbrechen. Drei Versuche, die Schäden zu beseitigen, scheiterten an der Terminlage und am regnerischen Frühjahr.

Noch zwei weitere Vollsperrungen

Die Erweiterung der A7 auf sechs Spuren nördlich von Hamburg bis zum Bordesholmer Dreieck kommt voran. Wegen Brückenarbeiten sind aber nach Angaben von Via Solutions Nord zwei weitere Vollsperrungen nötig: am 27./28. Mai und am 17./18. Juni zwischen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen.

Von dpa

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