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„Aidaprima“ musste über Nacht in Hamburg bleiben

Kreuzfahrt „Aidaprima“ musste über Nacht in Hamburg bleiben

Der Hamburger Hafen hat seine Grenzen. Das mussten am Wochenende auch gut 3000 Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „Aidaprima“ erleben. Da das Schiff eine Treibstoffübernahme am Sonnabend nicht rechtzeitig beenden konnte, mussten die Passagiere an Bord des Schiffes im Hamburger Hafen verbringen.

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Die "Aidaprima" musste länger in Hamburg bleiben.

Quelle: Frank Behling

Hamburg. Erst am Sonntag um 8 Uhr konnte das 300 Meter lange Flaggschiff der Reederei Aida Cruises den Liegeplatz in Steinwerder verlassen und Kurs auf die Nordsee nehmen. Gründe für diese Verzögerung seien schlechter Treibstoff und der Gezeitenwechsel auf der Elbe gewesen, heißt es bei der Reederei.

Mit ihren 300 Metern Länge und fast 38 Metern Breite gilt die „Aidaprima“ als außergewöhnlich großes Schiff für die Elbe. Damit darf dieses Schiff nur dann ablegen, wenn es Wasserstand und die Verkehrslage erlauben. In der Nacht zum Sonntag waren auch mehrere große Containerschiffe auf der Elbe unterwegs. Deshalb musste die „Aidaprima“ auf ein Zeitfenster warten. Dieses Fenster tat sich erst am Sonntag um 8 Uhr auf, 14 Stunden nach dem geplanten Auslauftermin.

Die geplante Abfahrt am Sonnabend um 18 Uhr konnte das Schiff wegen einer längeren Kraftstoffübernahme  nicht einhalten. Auslöser dafür war ein Kraftstoffproblem, wie die Reederei mitteilte. „Die ‚AIDAprima‘ wurde bei der letzten Betankung in Rotterdam leider nicht mit Treibstoff in der von uns geforderten hohen Qualität beliefert. Daher wurde eine erneute Treibstoffaufnahme in Hamburg notwendig“, teilte eine Sprecherin der  Reederei in Rostock mit. Der Bunkervorgang war gegen Mitternacht abgeschlossen. Doch dann war das Zeitfenster für das Auslaufen durch Containerschiffe belegt, die auf der Elbe fuhren. Aufgrund des Fahrwassers und des Flussverlaufs dürfen sich besonders breite und lange Schiffe nur in begrenzter Anzahl auf dem Fluss bewegen.

Die Verzögerung hat jetzt für die Kreuzfahrt eine Änderung der Häfen zur Folge. Der Besuch in Le Havre am Dienstag musste deshalb gestrichen werden. Nach derzeitiger Planung wird „Aidaprima“ den Hafen von Southampton erst Montag  erst gegen 15 statt  7 Uhr erreichen. Das Schiff bleibt dann dort über Nacht bis Dienstagabend 19 Uhr. Von Southampton aus wird „Aidaprima“ Kurs auf Zeebrügge nehmen und den belgischen Hafen planmäßig am 30. November erreichen. Als zusätzliches Angebot hat die Reederei für die Passagiere jetzt englische Weihnachtsmärkte ins Programm genommen, die während der längeren Liegezeit in Southampton besucht werden sollen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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