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Weniger Äpfel, aber gute Qualität

Altes Land Weniger Äpfel, aber gute Qualität

So viele Äpfel wie im vergangenen Jahr hängen diesmal nicht an den Bäumen im Alten Land. Dennoch ist das Obstbauzentrum Jork zuversichtlich, dass die Ernte erfolgreich wird.

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 Die Qualität der Äpfel aus dem Alten Land soll gut sein.

Quelle: Carmen Jaspersen/dpa

Jork. Die Obstbauern im Alten Land werden in diesem Jahr deutlich weniger Äpfel ernten als 2014. „Wir erwarten 250000 Tonnen Äpfel“, sagte der stellvertretende des Obstbauzentrums Jork, Matthias Görgens. Im vergangenen Jahr hatte es im Anbaugebiet an der Niederelbe mit 375000 Tonnen Äpfeln eine Rekordernte gegeben.

Den starken Rückgang erklärte Görgens mit natürlichen Schwankungen. Die erwartete Menge liege zwar unter der durchschnittlichen Menge der vergangenen Jahre, sei aber kein Problem. „Die Qualität der Äpfel ist gut.“ Für die Bauern seien Rekordernten nicht zwangläufig positiv. „Der Preis war im vergangenen Jahr nicht auskömmlich für die Betriebe. Das Angebot war zu groß.“

Die Ernte der ersten Frühsorten hat Görgens zufolge begonnen. Diese machten allerdings nur etwa zwei Prozent der Gesamternte aus. Äpfel etwa der Sorte Gravensteiner würden hauptsächlich auf Wochenmärkten und bei den Erzeugern verkauft. Die Haupternte der Lagersorten wie Holsteiner Cox und Elstar starte Mitte September und dauere bis Ende Oktober.

Das wechselhafte Wetter hat dem Kernobst nicht geschadet. „Der Apfel ist relativ robust“, erklärte Görgens. „Er hatte gute Wachstumsbedingungen. Es war nicht zu kalt und es gab genug Wasser.“

Im Alten Land an der Niederelbe werden mehr als zehn Apfelsorten auf einer Fläche von rund 8800 Hektar angebaut. Dazu zählen bekannte Sorten wie Jonagold, Elstar und Braeburn, aber auch relativ neue wie die aus Tschechien stammende Sorte Topaz.

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