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20 Kilometer Stau durch Asphaltschäden

A7-Baustelle 20 Kilometer Stau durch Asphaltschäden

Urlauber und Tagestouristen, die an die Küste wollen, sollten Hamburg am Wochenende weiträumig umfahren — die Hauptverkehrsader A7 wird in beide Richtungen gesperrt. Die Sommerhitze macht es für staugeschädigte Autofahrer und Bauarbeiter diesmal noch härter.

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Asphaltschäden auf der Autobahn 7 haben am Freitag zu einem 20 Kilometer langen Stau geführt.

Quelle: Daniel Reinhardt/ Archiv/ dpa

Hamburg. Das Sommerwetter lockt die Menschen an die Küsten - die A7 können Urlauber am Wochenende allerdings auf dem Weg zum Strand vergessen. Zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Schnelsen wird eine Brücke abgerissen und durch eine Behelfsbrücke für Autos und eine weitere für Fußgänger ersetzt, wie die Verkehrsbehörde mitteilte. Auf diesem Abschnitt wird die Autobahn von Freitagabend (22 Uhr) bis Montagmorgen (5 Uhr) in beide Richtungen gesperrt. Hier soll die Autobahn auf sechs Spuren erweitert und mit einem Lärmschutzdeckel überbaut werden. Vor zwei Wochen war bereits eine andere Brücke abgerissen und durch einen Behelf ersetzt worden.

„Wer nicht unbedingt fahren muss, sollte es lassen“, empfahl eine Sprecherin der Verkehrsbehörde am Freitag. Andernfalls sollte die Baustelle weiträumig über entsprechende Umleitungen umfahren werden. Konkret sollte der Fernverkehr Richtung Norden schon südlich von Hamburg am Horster Dreieck auf die A1 wechseln und ab Bargteheide über die A21 und die B205 zur A7 bei Neumünster-Süd fahren. Richtung Süden gilt die östliche Umfahrung Hamburgs in umgekehrter Reihenfolge. Die Autobahn 23 in Richtung Heide und Westküste ist von der Sperrung nicht betroffen — sofern es keinen Rückstau bis zum Dreieck Hamburg-Nordwest gibt.

Die Verkehrsbehörde rechnet mit erheblichen Behinderungen auf den innerstädtischen Umleitungen. Mit Nordrhein-Westfalen hat das einwohnerstärkste Bundesland bereits Ferien, ebenso Belgien und ein Teil der Niederlande. Autofahrer sollten aufgrund der Sommerhitze genügend Getränke an Bord haben, empfiehlt die Behörde.

Das gilt auch für die Bauarbeiter auf der A7: Überdurchschnittlich viele Kaltgetränke würden bereitgestellt, sagte Peter Caspar Hamel vom federführenden Baukonsortium Via Solutions Nord am Freitag. Weil die körperliche Leistungsfähigkeit bei Hitze nicht so groß sei, sollten möglichst viele Arbeiten nachts erledigt werden.

Anwohner der Baustelle haben indes die Möglichkeit, dem Baulärm zum Nulltarif zu entgehen. Die Arbeitsgemeinschaft zahlt ihnen, je nach Wohnlage und Nähe zum Brückenabriss, ein beziehungsweise zwei Hotelübernachtungen — egal, ob in der Innenstadt oder an der Küste.

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