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Bundespolizisten nach Griechenland verabschiedet

Auftrag Grenzsicherung Bundespolizisten nach Griechenland verabschiedet

Am Bundespolizei-Stützpunkt in Neustadt wurden am Sonnabend 30 Beamte zu einer Auslandsmission verabschiedet. Auf der Insel Samos (Griechenland) sollen sie die Patrouillenboote „Uckermark“ und „Boerde“ übernehmen. Die Boote waren mit einem Schwergutfrachter von Hamburg nach Griechenland gebracht worden.

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Die "Uckermark" und die "Boerde" im Hafen von Vathy auf der Insel Samos.

Quelle: Bundespolizei

Neustadt. Die „Uckermark“ und die „Boerde“ werden ab Montag in der „Operation Poseidon“ eingesetzt. Der Einsatz erfolgt im Rahmen der EU-Grenzschutzagentur Frontex und geht vorerst bis zum Sommer. Insgesamt 400 Grenzschutzpolizisten aus 23 EU-Staaten sind an dem Einsatz beteiligt - darunter Norwegen, Finnland, Dänemark und Italien. Finnland hat dafür sogar eins seiner großen Küstenwachschiffe in die Ägäis geschickt.

Ab Dienstag sollen die Bundespolizisten aus Neustadt gemeinsam mit griechischen Einheiten die EU-Außengrenze sichern. Im Gegensatz zu den Marineschiffen der Nato-Mission dürfen die Bundespolizei-Boote zusammen mit der griechischen Küstenwache auch an den besonders engen Gewässern zwischen den griechischen Inseln und der türkischen Küste patrouillieren.

Bundespolizisten sind vorbereitet

Die Boote und Besatzungen wurden in Neustadt auch auf etwaige Notfälle vorbereitet. So wurde die Ausrüstung für die Seenotrettung verbessert. Nachtsichtgeräte, medizinische Ausrüstung und zusätzliche Schwimmwesten sind nach Mitteilung der Bundespolizei an Bord der 21 Meter langen und 5 Meter breiten Boote gebracht worden.

Während die „Operation Poseidon“ von Frontex bereits läuft, stockt der von Deutschland und der Türkei angeschobene Nato-Einsatz zur Suche nach Schleusern. Ein Teil der Schiffe liegt in den Häfen und wartet auf Verstärkung und konkrete Anweisungen. Zudem haben mehrere Nato-Staaten ihre Einheiten zu einem großen U-Jagdmanöver vor Sizilien statt zum Einsatz in die Ägäis geschickt. Deshalb besteht der von Deutschland geführte Einsatzverband derzeit nur aus drei Fregatten.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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