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Baurecht von Klein-Barkau bis Nettelsee

Ausbau B 404 Baurecht von Klein-Barkau bis Nettelsee

Dem weiteren Ausbau der Bundesstraße 404 zur A 21 in Höhe des so genannten Barkauer Landes steht nichts mehr im Wege. Verkehrsminister Reinhard Meyer spricht von einem "Meilenstein für den Weiterbau einer bedeutenden Nord-Süd-Magistrale".

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Die Brücke bei Klein Barkau ist bereits für die Autobahn dimensioniert. Bisher verläuft auf einer Straßenseite die B 404 (rechts), auf der anderen nur der Zubringer.

Quelle: Andrea Seliger

Kiel. Wie Meyer am Dienstag in Kiel mitteilte, seien gegen den vom Land im Dezember 2016 erlassenen Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt zwischen Klein Barkau und Nettelsee keine Klagen eingereicht worden. "Nachdem letzte Nacht die Klagefrist abgelaufen ist, haben wir nunmehr Baurecht für einen weiteren Abschnitt dieser wichtigen Magistrale von der Landeshauptstadt Richtung Süden", sagte der Minister. Ausschlaggebend dafür sei unter anderem eine Einigung zwischen dem Land und dem Kreis Plön sowie den Gemeinden Kleinbarkau, Kirchbarkau, Barmissen, Warnau und Nettelsee gewesen. Mit dem Ausbau des 6,2 Kilometer langen Abschnitts kann nach Fertigstellung des südlich von Nettelsee im Bau befindlichen Abschnitts begonnen werden. Dessen Fertigstellung ist für Mitte 2018 vorgesehen.

Um Klagen abzuwenden, hatte das Land unter anderem zugestimmt, die rund sechs Kilometer lange Ortsverbindungsstraße zwischen den Gemeinden im Barkauer Land um einen halben Meter auf sechs Meter zu verbreitern. Dazu ist noch ein Planergänzungsverfahren nötig. Die Verbreiterung ist nach den Worten von Meyer die Kompensation für den Wegfall des heute bestehenden Radwegs entlang der B 404 zwischen Klein Barkau und Nettelsee. Zudem werde von Kirchbarkau bis Nettelsee auf 3,6 Kilometern ein Geh- und Radweg als Spurplattenweg hergerichtet und teils neu gebaut.

Nach den Worten von Meyer liegen die Gesamtkosten für den Ausbau der B 404 zur A 21 auf diesem Abschnitt bei etwa 40 Millionen Euro. "Auch wenn die Planungsverfahren in den letzten Jahren durch Klagen und neue Rechtsprechungen zunehmend mühseliger geworden sind, so zeigt sich, dass wir im echten Norden Stück für Stück mit unserer Infrastruktur vorankommen", sagte Meyer.

Von KN

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