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Bargeld in ungewöhnlichem Versteck

Diebstahl Bargeld in ungewöhnlichem Versteck

Am vergangenen Mittwoch ist die Polizei aufgrund eines Diebstahls in ein Hotel in der Rissener Straße gerufen worden. Schlussendlich wurde das Diebesgut in einem ungewöhnlichen Versteck entdeckt.

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Die Polizei konnte dem Mann sein Bargeld zurückgeben.

Quelle: Foto: Imke Schröder/Symbolbild

Wedel. In den frühen Morgenstunden verständigte ein 39-jähriger Mann die Polizei und berichtete von einem Bargeld-Diebstahl. Den Angaben des Mannes zufolge hatte sich dieser in einem Hotelzimmer mit einer Prostituierten getroffen, die Dienstleistungen ausgehandelt, den Beischlaf vollzogen und die Frau abschließend entsprechend bezahlt. In einem kurzen Moment der Abwesenheit des Freiers soll die 32-Jährige die Gelegenheit genutzt haben, um weiteres Bargeld des Mannes an sich zu nehmen. Bei seiner Rückkehr in das Hotelzimmer bemerkte der Mann nach eigenen Angaben den Diebstahl und stellte die Frau erfolglos zur Rede, woraufhin er zum Hörer griff und die Polizei rief.

Eine darauffolgende Durchsuchung des Hotelzimmers durch die eingetroffenen Beamten sowie ein Gespräch zwischen den Polizisten und der Prostituierten führten insbesondere aufgrund von Sprachbarrieren nicht zum Auffinden des verschwundenen Bargeldes. Im weiteren Verlauf nahmen die Beamten die Frau zwecks Überprüfung ihrer Personalien mit zur Wache und zogen eine Dolmetscherin hinzu. Des Weiteren ordnete ein Richter des Amtsgerichts Itzehoe die Durchsuchung der Beschuldigten sowie eine ärztliche Durchsuchung der Frau nach dem Stehlgut an.

Nachdem die Durchsuchung der Person sowie ihrer mitgeführten Gegenstände negativ verlaufen war, erfolgte die ärztliche Untersuchung im Klinikum Pinneberg. Im Ergebnis stellte ein Facharzt ein Bündel zusammengefalteter Banknoten im Wert von 1.360 Euro im Intimbereich der 32-Jährigen fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe übergaben die Polizeibeamten dem 39-jährigen Anzeigenden das entwendete Bargeld und erhoben eine Sicherheitsleistung des Geldes der Prostituierten im dreistelligen Bereich.

Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Frau durch die Kriminalpolizei Pinneberg wurde sie am frühen Nachmittag entlassen.

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