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KN-Redakteur erhält Journalistenpreis

Bastian Modrow KN-Redakteur erhält Journalistenpreis

Im TVN-Studio in Hannover wird die NDR-Bingoshow produziert. Jetzt gehörte die große Bühne KN-Redakteur Bastian Modrow – und das hatte nichts mit Glück zu tun. Er wurde für seine bewegende Reportage über den Tod der 13-jährigen Judith aus Kronshagen mit dem August-Madsack-Preis ausgezeichnet.

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Der Reporter wird selbst einmal interviewt: Bastian Modrow (Mitte) mit der gläsernen Trophäe und Moderatorin Gesa Eberl sowie Laudator Jan Emendörfer.

Quelle: Alexander Körner/Madsack

Hannover/Kiel. „Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet“, sagte der „Journalist des Jahres“, der in der Kategorie Exzellente Reportage gewann. Seine Geschichte überzeugte die Jury aus den Chefredakteuren der zur Madsack-Gruppe gehörenden Zeitungen. Laudator Jan Emendörfer („Leipziger Volkszeitung“): „Dieser starke Text macht betroffen.“ Modrow erklärte, ihn habe die Recherche berührt wie nie zuvor. „Es war außergewöhnlich, wie Judiths Eltern, die doch tausend Dinge im Kopf gehabt haben mussten, noch die Kraft fanden, andere Eltern zu warnen.“ Der Artikel hatte 2015 für Aufsehen gesorgt und im Landtag eine Debatte über das Inhalieren von Treibgas aus Spraydosen ausgelöst.

Nominiert war der KN-Reporter auch in der Kategorie Exklusive Nachricht für den Bericht über eine Einbrecherbande aus albanischen Asylbewerbern, hier siegte Jürgen Gückel vom „Göttinger Tageblatt“ mit der Recherche zu einem Mordfall. Weitere Preisträger: Marco Fenske (RedaktionsNetzwerk Deutschland) für die Sport-Serie „Diese eine Sekunde“ und Michael Soboll („Hannoversche Allgemeine“) für das Online-Portal „Hannover hilft“. Der Preis ist mit jeweils 2500 Euro dotiert.

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Eltern warnen vor Inhalieren
Foto: Ramona und Marco E. sowie ihr jüngster Sohn Louis (4) mit einem Foto von Judith, die am vergangenen Freitag in ihrem Kinderzimmer gestorben ist. Das Mädchen soll am Montag im Familienkreis beigesetzt werden.

Tödliche Suche nach dem Rausch: Eine 13-jährige Schülerin aus Kronshagen ist beim Inhalieren von Treibgasen aus Deosprays erstickt. Die Mutter fand das tote Mädchen in ihrem Kinderzimmer. Einen vergleichbaren Fall hat es nach Angaben von Polizei und Suchtexperten in Schleswig-Holstein noch nicht gegeben. Die Familie des Mädchens sucht die Öffentlichkeit, um andere Eltern zu warnen.

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