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Schleswig verhängt Strafe gegen Bahnhofsinvestor

Baustopp Schleswig verhängt Strafe gegen Bahnhofsinvestor

Im Streit um die Sanierung des Schleswiger Bahnhofs will die Stadtverwaltung nun die im Bau befindlichen Räume versiegeln und ein Zwangsgeld gegen den Investor verhängen.

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Die Stadt Schleswig liegt mit dem Imvestor des historischen Bahnhofs im Streit.

Quelle: Hendrik Schmidt/dpa

Schleswig. „Wir stellen uns darauf ein, dass wir uns jetzt erst einmal auf der Ebene eines Rechtsstreitverfahrens bewegen werden“, sagte Bürgermeister Arthur Christiansen am Donnerstag. Unter anderem um Art und Statik des Umbaus macht die Stadt sich nach eigenen Angaben Sorgen und verhängte einen Baustopp. Die Arbeiten an dem historischen Bahnhof von 1914 seien aber fortgesetzt worden. „Anscheinend begreift der Investor momentan nur die rechtsstaatliche Regelung“, teilte Christiansen mit. Das sei bedauerlich, weil er das Konzept prinzipiell gut finde.

Die Bahn hatte das unter Denkmalschutz stehende Gebäude 2013 für 182 000 Euro an den Investor aus Freiburg im Breisgau versteigern können. Ein erster Verkauf hatte zuvor rückabgewickelt werden müssen.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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