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Beamter unter Bestechungsverdacht

JVA Lübeck Beamter unter Bestechungsverdacht

Ein Beamter der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lübeck soll für einen Gefangenen ein Handy in die Haftanstalt geschmuggelt und dafür eine Gegenleistung erhalten haben. Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt gegen den Mann wegen des Verdachts der Bestechlichkeit.

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 Hinter die Gitter der JVA Lübeck soll ein Vollzugsbeamter ein Handy für einen Gefangenen geschmuggelt haben.

Quelle: Daniel Laupold/dpa

Lübeck. Das sagte der Pressesprecher der Behörde, Axel Bieler, am Mittwoch. Nach Angaben des Justizministeriums waren die Ermittlungen nach der Anzeige zweier Gefangener ins Rollen gekommen. Sie hätten angegeben, ein Bediensteter habe ein Handy an einen Gefangenen übergeben, sagte Ministeriumssprecher Oliver Breuer.

Es komme immer wieder vor, dass in den Justizvollzugsanstalten des Landes Handys gefunden werden, sagte Breuer. Die Geräte würden eingezogen. Der Besitz eines Mobiltelefons verstößt gegen die Ordnungsvorschriften der JVA, ist aber nicht strafbar. Ob gegen den Justizvollzugsbeamten Disziplinarmaßnahmen eingeleitet werden, hängt nach Angaben Breuers vom Ausgang der staatsanwaltlichen Ermittlungen ab. Zuvor hatten die „Lübecker Nachrichten“ über die Ermittlungen berichtet.

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