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23500 Euro für UKSH-Kitas

Benefiz-Golfturnier 23500 Euro für UKSH-Kitas

Beim Benefizturnier des Universitätsklinikums im Golfclub Hohwachter Bucht kamen 23500 Euro zusammen. Sechsmal trafen sich Golfer seit 2011 und spielten seitdem 112500 Euro für die Betreuung von Mitarbeiterkindern des UKSH ein.

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Die intensive Vorbereitung des Benefiz-Golfturniers der UKSH-Stiftung in Hohwacht hat sich erneut ausgezahlt: Joachim Schlüter (links) und Pit Horst freuten sich über mehr als 100 Teilnehmer.

Quelle: Gerhard Müller

Hohwacht. Der wichtigste Partner dieser Veranstaltung ist darüber besonders glücklich: Joachim Schlüter hat schon Golfturniere für die Kinderkardiologie des UKSH unterstützt, als noch niemand an eine Förderstiftung dachte. Wenn es darum geht, Gutes zu tun, ist der kürzlich 76 Jahre alt gewordene Kieler häufig nicht fern. Deshalb saß Schlüter Anfang September mit Pit Horst vor einem Kieler Straßencafé in der Sonne. Gemeinsam arbeiteten der Geschäftsführende Gesellschafter von Gosch & Schlüter und sein Gesprächspartner an den Feinplanungen des Turniers in Hohwacht. Horst ist Leiter der sogenannten Stabsstelle Fundraising beim UKSH und zugleich Geschäftsführer der Förderstiftung sowie des Freunde- und Fördervereins. Über den 2011 ins Leben gerufenen Verein werden pro Jahr Spenden in Höhe von rund 500000 Euro generiert. „Das Golfturnier“, sagt der 45-Jährige, „ist eines unserer wichtigen Marketinginstrumente.“

Dort wird stets für die UKSH-Kitas gespielt. In Kiel und Lübeck gibt es 425 Plätze, betreut wird der Nachwuchs der Klinikmitarbeiter wie die Lübecker UniZwerge zwischen 5.45 und 21 Uhr, auch in den Ferien. Professor Dr. Jens Scholz hält diesen Service für vorbildlich: „Damit sind wir bundesweit ganz vorne“, sagt der Vorstandsvorsitzende des UKSH. Joachim Schlüter engagiert sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Kind aus diversen Gründen. „Wir wollen mit unserem Unternehmen der Region etwas zurückgeben“, sagt er. Auch die Förderung des Ansehens des Klinikums sei ein Schwerpunkt seines Wirkens.

Wolfgang Kubicki hatte mit 21 Nettopunkten zwar nicht seinen besten (Golf)Tag. Dr. Sven Henrik Stübinger strahlte: Das Mitglied des GC Altenhof erwies sich mit 38 Punkten nach 2012 erneut als bester Netto-Spieler. Magdalena Hoffmeister und Christiane Thede entschieden die Sonderwertungen Longest Drive und Nearest-to-the-Pin für sich. Und dass Joachim Schlüters Sohn Clemens diesen Präzionswettbewerb bei den Herren gewann, erfreute seinen Vater, obwohl für diesen vor allem der Gesamtgewinn zählte: 23500 Euro für die Kitas.

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Ein Artikel von
Gerhard Müller
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