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Kritik an Agrarfabriken und Spekulanten

Bischöfin Fehrs Kritik an Agrarfabriken und Spekulanten

Auf dem Landeserntedankfest in Siek hat Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs scharfe Kritik an der Agrarpolitik geübt. „Eine Politik, die Agrarfabriken fördert und die kleinen Bauernhöfe vor die Hunde gehen lässt, ist kurzsichtig“, sagte Fehrs am Sonntag in ihrer Predigt.

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„Eine Politik, die Agrarfabriken fördert und die kleinen Bauernhöfe vor die Hunde gehen lässt, ist kurzsichtig“, sagte Fehrs am Sonntag in ihrer Predigt.

Quelle: dpa

Hamburg. Das gleiche gelte für „eine Politik, die es zulässt, dass Finanzmarkt-Spekulanten auch hier in Norddeutschland ganze Landstriche aufkaufen, während junge Landwirte, die einen Acker kaufen wollen, leer ausgehen“.

Sie fügte hinzu: „Wirkliche Lebensqualität für uns und unsere Kinder können wir nur dann erhalten, wenn nicht alle Güter der Schöpfung und damit die Quellen unseres Lebens in Kapital verwandelt werden.“

Agrarminister Robert Habeck (Grüne) bezeichnete es in einem Grußwort zum Erntedankfest als „ethischen Skandal“, dass in Deutschland jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet würden. „Wurst wird weggeschmissen, weil ihr eine Pistazie fehlt, die Zucchini nicht verkauft, weil die zu krumm ist oder Joghurt weggeschmissen, weil er einen Tag übers Mindesthaltbarkeitsdatum ist“, sagte der Minister. Den mit harter Arbeit von Bauern erwirtschafteten Produkten müsse ein höherer Wert beigemessen werden.

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