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Nord-Minister kämpfen für Traditionsschiffe

Brief an Bundesverkehrsminister Nord-Minister kämpfen für Traditionsschiffe

Die Verkehrsminister der fünf norddeutschen Länder fordern, dass die geplanten Sicherheitsrichtlinien für Traditionsschiffe entschärft werden.

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Die Traditionsschiffe gehören zum kulturellen und maritimen Erbe Deutschlands und müssen für die nachfolgende Generationen bewahrt werden“, forderten die Nord-Minister.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel.  Diese seien „voraussichtlich für die überwiegend ehrenamtlichen Betreiber der Traditionsschiffe weder finanziell noch organisatorisch handhabbar“, heißt es in einem Brief der Minister an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Einige Regelungen hätten wahrscheinlich unverhältnismäßige Auswirkungen.

Die Minister kritisieren, dass die Verbände im Anhörungsverfahrens zwar von der Gefährdung vieler Traditionsschiffe berichtet hätten. Aber: „Die überarbeitete Version der Verordnung lässt die geltend gemachten Bedenken leider nahezu unberücksichtigt.“ Trotz entsprechenden Bundesratsbeschlusses habe es keine weiteren Gespräche gegeben.

„Die Traditionsschiffe gehören zum kulturellen und maritimen Erbe Deutschlands und müssen für die nachfolgende Generationen bewahrt werden“, forderten die Nord-Minister. Sie spielten für den Tourismus eine wichtige Rolle.

Ende 2016 hatte das Bundesverkehrsministerium die Neuregelung leicht entschärft und Brandschutzauflagen erleichtert. Zudem wurden Übergangsfristen verlängert. Bei denkmalgeschützten Schiffen besteht die Möglichkeit, Ausnahmen zuzulassen, wenn die Gefahr besteht, dass das Schiff seine Denkmaleigenschaft durch Umbauten verlieren würde. Die neue Sicherheitsrichtlinie soll im Frühjahr in Kraft treten.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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