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UKSH fordert vom Land mehr Geld

Brief an Parteien UKSH fordert vom Land mehr Geld

Unmittelbar vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen haben die Parteien Post vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bekommen. Zum ersten Mal stellen darin alle 54 Kieler und Lübecker Klinikdirektoren gemeinsam mit dem Vorstand einen Katalog mit drei Forderungen an die Politik auf.

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UKSH-Chef Jens Scholz fordert einen erhöhten Landeszuschuss.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Ein Brief ging auch an die etwa 13000 Mitarbeiter: Darin teilt ihnen der Vorstand mit, dass die vom Eigentümer, dem Land Schleswig-Holstein, geforderte operative „schwarze Null“ 2017 erreicht wird. Das sei die Voraussetzung, damit die Altschulden von 325,2 Millionen Euro schrittweise erlassen werden. Nach Ansicht des Vorstands reicht der Schuldenschnitt aber nicht aus, um das UKSH im Wettbewerb nachhaltig zu sichern.

50 Millionen Euro mehr vom Land

Schon beim Richtfest für das Zentralklinikum wurde Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) die Rechnung präsentiert, wonach das UKSH für den Masterplan und andere Baumaßnahmen bei einer Gleichbehandlung im Land 444 Millionen Euro an Landesmitteln erhalten müsste. Aber man sei ja nicht naiv, sondern realistisch, sagte UKSH-Chef Jens Scholz: „Wir wären schon mit einer stetigen Erhöhung des jährlichen Landeszuschusses um 50 Millionen Euro zufrieden.“

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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