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Die erste neue Elbfähre ist da

Brunsbüttel-Cuxhaven Die erste neue Elbfähre ist da

Die Wiedereröffnung der Fährlinie Brunsbüttel-Cuxhaven nimmt Gestalt an. In der Nacht zum Dienstag ist das erste Fährschiff der Route durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Cuxhaven gefahren. Die „Muhumaa“ kam aus einer Werft in Klaipeda.

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Das erste Bild der neuen Elbe-Fähre "Muhumaa" aus Estland: Die Fähre wurde am Montagabend in den Kanal eingeschleust.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel/Kiel. Das Schiff soll jetzt für den Start der Fährlinie vorbereitet werden. Der Fährdienst über die Elbmündung war vor 14 Jahren aus Mangel an Ladung eingestellt worden. Die damalige Reederei hatte drei Fähren im Einsatz. Nach Angaben der Reederei Elb-Link GmbH soll der Fährdienst zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen schon Ende August aber wieder neu aufgenommen werden. Vorher müssen die beiden Anleger aber noch auf den Einsatz der neuen Schiffe vorbereitet werden.  

Die „Muhumaa“ ist die erste von drei sogenannten Doppelendfähren, die dort zukünftig zum Einsatz kommen sollen. Dabei handelt es sich um Fähren, die über fast identische Vor- und Achterschiffe verfügen und somit in beide Richtungen gleich schnell fahren können. Fähren dieser Art fahren bereits auf der Vogelfluglinie, zwischen Römö und Sylt sowie zwischen Amrum, Föhr und Dagebüll. Die Reederei Elb Link plant den Einsatz von bis zu drei Fährschiffen zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Der Vorteil dieser Fähren ist, dass die Wendemanöver entfallen und die Überfahrtszeiten auf diese Weise kürzer als bei konventionellen Fähren sind.  

Die „Muhumaa“ wurde 2010 in Norwegen auf der Fiskerstrand Werft bei Alesund gebaut. Das 97 Meter lange Schiff kann bis zu 150 Pkw, Lkw und 690 Passagiere befördern. Das Schiff gehört der estnischen Reederei Saaremaa Shipping Company. Bislang verkehrte die „Muhumaa“ zusammen mit ihren etwas jüngeren Schwestern „Saaremaa“ und „Hiiumaa“  zwischen dem Festland und den Inseln Saaremaa und Hiiumaa. Dort wurde die „Muhumaa“ durch eine andere Fähre ersetzt, so dass sie die Reise nach Deutschland antreten konnte.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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