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Frachter havarierte auf der Elbe

Brunsbüttel Frachter havarierte auf der Elbe

Nach dem Auslaufen aus der Schleuse Brunsbüttel hat sich am Sonntagabend eine Schiffshavarie auf der Elbe ereignet. Dabei wurde ein Frachter schwer beschädigt und trieb zeitweise manövrierunfähig auf dem Fluss.

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Der Frachter kam aus bisher ungeklärter Ursache vom Kurs ab und überfuhr eine Fahrwassertonne.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Der 88 Meter lange Frachter „Rix Eleonora“ war unmittelbar nach dem Auslaufen aus der großen Südschleuse aus noch ungeklärter Ursache vom Kurs abgekommen und hat eine rote Fahrwassertonne überfahren. Dabei wurde das unter der Flagge von Malta fahrende Schiff selbst manövrierunfähig und trieb zunächst ohne Antrieb auf der Elbe. Das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ lief zur Hilfeleistung zu dem Havaristen. Die Schlepper „Wal“ und „Parat“ wurden danach ebenfalls alarmiert und mussten den havarierten Frachter gegen 20 Uhr zu einem Ankerplatz auf der Reede vor Brunsbüttel ziehen. Möglicherweise hat bei der Kollision die Tonne  Propeller und Ruder des Frachters  beschädigt. Die Wasserschutzpolizei Hamburg übernahm die Ermittlungen und schickte  das Polizeiboot „Bürgermeister Brauer“  zu dem Frachter. Das Schiff kann vorerst seine Reise nach England nicht fortsetzen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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