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Helgoländer dürfen weiter den Ofen anwerfen

Bürgerentscheid Helgoländer dürfen weiter den Ofen anwerfen

Erfolg für die Besitzer von Kaminöfen auf Helgoland: Sie dürfen in ihren Wohnungen und Häusern auf der Nordseeinsel auch künftig Öfen verwenden. In einem Bürgerentscheid sprachen sich am Sonntag 54,25 Prozent dafür aus. 45,75 Prozent stimmten dagegen mit Nein.

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Die Helgoländer dürfen weiter mit Kaminöfen heizen, wie sie wollen.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Helgoland. Der Ausgang des Bürgerentscheids galt als offen. An der Abstimmung beteiligten sich 678 Helgoländer, das sind 51,3 Prozent der Berechtigten.

Weil die an ein Fernwärmenetz angeschlossene Insel bis 2020 CO2-neutral sein soll, hat die Gemeindevertretung die Nutzung von Kaminen mit einer neuen Fernwärmesatzung 2014 verboten – den Betreibern allerdings eine Übergangszeit bis Juli 2016 eingeräumt. Dagegen setzten sich die Ofennutzer mit einem Bürgerbegehren zur Wehr. Sie forderten per Bürgerentscheid eine entsprechende Änderung der Fernwärmesatzung. Aus ihrer Sicht stellt ein Verbot einen unrechtmäßigen Eingriff in ihre Lebens- und Wohnqualität dar.

Die Ofen-Gegner sehen durch die Kamine dagegen die Insel-Ziele wie die CO2-Neutralität und den Gesundheits-Tourismus in Gefahr. Auf der Insel gibt es gut 80 Öfen.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Das Unterland (vorne) und den Hafen (hinten) der Insel Helgoland.

Mit einem Bürgerentscheid stimmen die Helgoländer am Sonntag über die Nutzung von Kaminöfen auf der Nordseeinsel ab. Bis Mitte der Woche hatten bereits rund 230 Helgoländer per Briefwahl von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.

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