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Genehmigung für 17 neue Windräder

Bundesnetzagentur Genehmigung für 17 neue Windräder

Grünes Licht für mehr Windenergie: 70 neue Anlagen genehmigt die Bundesnetzagentur in Bonn - 17 davon in Schleswig-Holstein. Durch den höheren Wettbewerb könnten die Preise für Verbaucher sinken.

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17 neue Windräder dürfen in Schleswig-Holstein gebaut werden.

Quelle: Frank Peter

Kiel/Bonn. Mehr Windstrom für Schleswig-Holstein: Die Bundesnetzagentur hat 17 neue Windkraftprojekte mit 120 Megawatt Leistung im Land genehmigt. Die Bonner Behörde erteilte bundesweit insgesamt 70 Geboten einen Zuschlag, die Gesamtleistung der Anlagen beträgt 807 Megawatt. Durch den zunehmenden Wettbewerb unter den Betreibern dürfte auch an Land erzeugter Windstrom für Verbraucher künftig günstiger werden.

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Windenergie kostengünstig ist und sich Projekte in Schleswig-Holstein im Wettbewerb mit anderen Standorten durchsetzen können", sagte Energieminister Robert Habeck (Grüne) am Freitag in.

Habeck: Bürgerenergie ist Grundpfeiler der Akzeptanz

Im Schnitt wird der Windstrom noch mit 5,71 Cent pro Kilowattstunde aus dem EEG gefördert. Insgesamt seien 256 Gebote für gut 2100 Megawatt eingereicht worden, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn mit. Behörden-Chef Jochen Homann sprach von einem "erfreulich hohen Wettbewerbsniveau". Habeck sagte, "gut ist auch, dass vor allem Bürgerenergie zum Zuge kommt. Das ist für die Akzeptanz der Energiewende ein Grundpfeiler."

Mitte April war die erste Ausschreibung für Windanlagen vor den deutschen Küsten zu Ende gegangen. Den Zuschlag erhielten Parks mit einer durchschnittlichen Förderung von 0,44 Cent je Kilowattstunde. Die Ausschreibung ist ein Ergebnis der vorerst letzten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie löst das bisherige Modell einer pauschalen Förderung mit festen Vergütungssätzen ab.

Von KN-online

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