12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Armutsrisiko in Schleswig-Holstein unter Schnitt

Bundesvergleich Armutsrisiko in Schleswig-Holstein unter Schnitt

In Schleswig-Holstein sind weniger Menschen von Armut bedroht als im Bundesschnitt. Mit einer Armutsgefährdungsquote von knapp 14 Prozent liegt das Bundesland unter dem bundesweiten Schnitt von 15,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Voriger Artikel
Zeitdruck und mangelnde Anerkennung
Nächster Artikel
Seehundforscher feiern Rekordzahlen

In Schleswig-Holstein wird das Kleingeld nicht so schnell knapp wie in anderen Bundesländern.

Quelle: dpa/Jens Kalaene (Symbolbild)

Kiel/Wiesbaden. Der schleswig-holsteinische Wert sank leicht von 14,0 Prozent im Jahr 2013 auf jetzt 13,8 Prozent. Das heißt, etwa jeder siebte Schleswig-Holsteiner muss mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen. Für Einpersonenhaushalte waren das 2014 weniger als 917 Euro pro Monat.

Am größten ist die Armutsgefahr in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen mit einer Quote von 21,3 beziehungsweise 24,1 Prozent. Den niedrigsten Wert hat Baden-Württemberg, dort sind 11,4 Prozent der Menschen gefährdet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3