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Urteil zu Strandgebühren erwartet

Bundesverwaltungsgericht Urteil zu Strandgebühren erwartet

Strandgebühren könnten bald Geschichte sein: Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet Mittwoch über eine Klage der Initiative „Freie Bürger für freie Strände“. Dabei geht es um Strandgebühren auf Wangerland in Niedersachsen. Das Urteil hat jedoch Signalcharakter – auch für Schleswig-Holstein.

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In der Karte können Sie sehen, wie viel ein Strandbesuch in der Region kostet und wo Sie nichts bezahlen müssen.

Quelle: Jonas Beck

Leipzig/Kiel. Die Gebührenlandschaft im Norden ist bunt gemischt. Saubere Toiletten, leere Mülleimer, Rettungsschwimmer, Volleyballfelder, Spielplätze – um all das zu finanzieren, kassieren viele Orten eine Strandgebühr. Die reicht von einem Euro pro Tag in Strande bis zu vier auf Sylt. Dass es auch ohne geht, zeigen wiederum Gemeinden wie Eckernförde, wo der Strandbesuch schon lange kostenfrei ist. Auch an den Kieler Stränden wird keine Gebühr erhoben. Dafür kommt man in Falckenstein um Parkgebühren kaum herum. Vier Euro sind dort fällig.

Der Gruppe „Freie Bürger für freie Strände“ um Janto Just sind Strandgebühren ein Dorn im Auge. Sie kämpft seit Jahren dafür, dass der Zugang zum Strand im niedersächsischen Wangerland nichts mehr kostet. Ob sie damit Erfolg hat, wird sich heute in Leipzig grundlegend entscheiden.

Von sven eichstädt

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