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Patriot-Systeme kehren heim

Bundeswehr-Soldaten Patriot-Systeme kehren heim

Symbolträchtiger Tag in Travemünde: Am Dienstag endet der Einsatz „Active Fence“ (engl. „aktiver Zaun“) der Bundeswehr.

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Heute sollen die Fahrzeuge der Patriot-Staffeln ab 8 Uhr wieder aus dem Laderaum des Frachters „Britannia Seaways“ rollen. Damit endet der Türkei-Einsatz der Flugabwehr-einheit.

Quelle: Frank Behling

Travemünde. Fast auf den Tag genau drei Jahre, nachdem am Skandinavienkai die ersten Fahrzeuge für den Einsatz zur Unterstützung der Grenzsicherung in die Türkei verladen wurden, rollen nun 172 Militärfahrzeuge des Flugabwehrraketengeschwaders 1 wieder auf schleswig-holsteinischen Boden.

Das letzte Einsatzkontingent war am 22. Dezember im türkischen Hafen Iskenderun auf den dänischen Frachter „Britannia Seaways“ verladen worden. Die Soldaten waren mit Flugzeugen kurz vor Heiligabend zurückgekehrt. Seit Januar 2013 waren durchgängig Soldaten des Flugabwehrraketengeschwaders 1 aus den Standorten Husum, Sanitz und Bad Sülze im türkisch-syrischen Grenzgebiet stationiert. Sie hatten dort die Aufgabe, mit den Patriot-Flugkörpern den türkischen Luftraum gegen mögliche Flugzeuge aus Syrien zu schützen. Zusammen mit den Soldaten aus Norddeutschland waren zeitweise auch Patriot-Systeme aus den USA und den Niederlanden dort stationiert. Diese Einheiten waren aber bereits vor Monaten abgezogen und in ihre Heimatstandorte zurückverlegt worden. Zum Ernstfall ist es in den drei Jahren nie gekommen.

 In Travemünde hatte am 8. Januar 2013 die Operation mit der Verladung der Fahrzeuge begonnen. Den Transport hatte das Schwesterschiff „Suecia Seaways“ übernommen. Die beiden 197 Meter langen Frachtfähren sind Teil eines deutsch-dänischen Militärtransportabkommens. Es regelt die Bereitstellung von Schiffen für den strategischen Seetransport der Bundeswehr und der dänischen Armee. Betrieben werden die Frachtfähren von der privaten dänischen Reederei DFDS Seaways.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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