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Nato eskortiert Chinesen vor Fehmarn

Seemanöver Nato eskortiert Chinesen vor Fehmarn

Ein chinesischer Flottenverband hat am Mittwoch den Fehmarnbelt passiert. Die drei Einheiten wollen in der Ostsee ein Seemanöver mit der russischen Marine abhalten.

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Begleitet von Nato-Schiffe hat der chinesische Marineverband am Mittwoch den Fehmarnbelt passiert.

Quelle: Frank Behling

Fehmarn. Der chinesische Marineverband hat am Mittwochmittag den Fehmarnbelt und die Kadetrinne passiert. Die drei Kriegsschiffe wurden dabei von mehreren Einheiten der Nato und der Wasserschutzpolizei begleitet. Der Transit erfolgte aber ohne Zwischenfälle.

Der Verband besteht aus dem Zerstörer „Hefei“, der Fregatte „Yun Cheng“ und dem Versorgungsschiff „Luomahu“ mit rund 600 Soldaten an Bord.  Die "Hefei" ist eines der modernsten Kampfschiffe Chinas. Der erst im Dezember 2015 in Dienst gestellte Zerstörer kann bis zu 64 Flugkörper mitführen.

Ziel der Fahrt ist das  mehrwöchige Seemanöver „Joint Sea 2017“ mit der russischen Marine in der Ostsee. Im Rahmen dieses Seemanövers sollen die chinesischen Einheiten auch St. Petersburg und Baltiysk (Kaliningrad) besuchen. Die Manöver werden ebenfalls von der Nato überwacht, genauso wie alle Passagen der Schiffe durch die dänischen Meerengen.

Die deutsche Marine beteiligte sich am Mittwoch auch an der Beschattung mit dem Tender "Main", der am Südausgang des Großen Belts am Morgen auf den chinesischen Verband gewartet hatte. In der Nordsee hatten zunächst niederländische Marineeinheiten den Verband beobachtet. Im Skagerrak übernahm der Nato-Verband SNMG1 die Aufgabe. Die norwegische Fregatte "Otto Sverdrup" mit Konteradmiral Petter Kammerhuber hat als Kommandeur des Nato-Einsatzverbandes 1 die Überwachung der Chinesen übernommen.

Zusätzlich eskortierten die dänischen Patrouillenboot "Nymfen" und "Najaden" und ein schwedischer Minenjäger den Verband. Im Fehmarnbelt begleitete auch die "Fehmarn" der Wasserschutzpolizei die Passage.

Hier sehen Sie Bilder von der chinesischen Marine in der Ostsee.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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