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Hubschrauber fürs Havariekommando

Cuxhaven Hubschrauber fürs Havariekommando

In die Bereitstellung von Hubschraubern für Havarien auf See kommt Bewegung. Das Havariekommando in Cuxhaven wird im Sommer den ersten von zwei Hubschraubern zur Verfügung haben. Die Maschine kommt aus der Flotte der Bundespolizei und wird gerade bei der Industrie für die Anforderungen des Havariekommandos umgerüstet.

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Hubschrauber vom Typ „Super Puma“ der Bundespolizei haben sich auch bereits bei Übungen auf See mit der Berufsfeuerwehr Kiel bewährt.

Quelle: Frank Behling

Bad Bramstedt. „Wir rechnen damit, dass die Maschine im dritten Quartal 2017 zur Verfügung steht“, sagt Simone Starke vom Havariekommando. Die Dienststelle zur Bearbeitung von großen Schadenslagen auf See soll 2019 noch einen zweiten Hubschrauber bekommen. Das Geld dafür war bereits in den Haushalt des Bundesverkehrsministeriums eingestellt worden.

Wie das Bundesinnenministerium bestätigt, kommen die beiden Hubschrauber nach Fuhlendorf bei Bad Bramstedt. Sie könnten von dort aus auf allen Feldern der Maritimen Notfallvorsorge eingesetzt werden, teilt das Ministerium weiter mit. Das beinhaltet auch den Transport von Einsatzkräften zur Brandbekämpfung oder die Verletztenversorgung bei einem Havaristen. Diese neuen „Maritime Incident Response Groups“ (MIRG) werden von ausgewählten Berufsfeuerwehren gestellt.

Kiel ist eine davon. Das Havariekommando ordnet den Einsatz und Transport dieser Gruppen an.

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