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Mathe-Ass Adrian Riekert ist erneut Bundessieger

Dritter Titel Mathe-Ass Adrian Riekert ist erneut Bundessieger

Ein Schüler aus Schleswig-Holstein ist Deutschlands Mathe-Meister: Adrian Riekert aus Pinneberg ist Sieger im Bundeswettbewerb Mathematik geworden – zum dritten Mal in Folge. Das teilte Bildung & Begabung, das Talentförderzentrum des Bundes und der Länder, am Donnerstag in Bonn mit.

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Adrian Riekert aus Pinneberg ist Sieger im Bundeswettbewerb Mathematik geworden – zum dritten Mal in Folge.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa (Archiv)

Pinneberg. Adrian Riekert hat 2015 das Abitur an der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg abgelegt.  Schon im Grundschulalter zeigte er nach Auskunft seiner Mutter ein besonderes Interesse an Mathematik. Von der fünften bis zu 13. Klasse nahm er durchgängig an dem Mathe-Wettbewerb teil. Mit  19 Jahren ist er bereits  ein alter Hase auf Wettbewerben: Er hat erfolgreich auf Internationalen Mathematik-Olympiade in Kolumbien, Südafrika und Thailand teilgenommen.

Jetzt hat er den dritten Bundessieg in dem traditionsreichen Mathe-Wettbewerb errungen. Über 1400 Jugendliche aus Deutschland hatten sich 2015 daran beteiligt. 32 von ihnen qualifizierten sich für das Finale, das nun im hessischen Schmitten stattfand.
Bei einem Kolloquium mussten sich die Finalisten im Gespräch mit Profis aus Schule und Hochschule als Problemlöser bewähren. Die überzeugendsten Teilnehmer wurden von einer Fach-Jury zu Siegern gekürt. „Die Bundessieger haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie über vielfältige mathematische Fähigkeiten und die nötige Kreativität verfügen“, sagte Hanns-Heinrich Langmann, Leiter des Bundeswettbewerbs Mathematik. „Die Auszeichnung wird sie anspornen, sich weiter intensiv mit Mathematik zu beschäftigen.“  Das ist bei Adrian Riekert sicher: Er studiert in Bonn Mathematik.

Insgesamt dürfen sich zwölf Schüler  Bundessieger im Bundeswettbewerb Mathematik nennen. Erstmals setzten sich durch: Charlotte Dietze (Fürstenfeldbruck, Bayern), Chokri Manai (Wolfsburg, Niedersachsen), Christian Nöbel (Köln, Nordrhein-Westfalen) und Kevin Zhang (Frankfurt, Hessen). Sie werden nun in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Zusätzlich erhalten die erstmaligen Sieger die Chance, in den Sommerferien am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn mit nationalen und internationalen Spitzenmathematikern zu forschen.

Acht Schüler konnten ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen: Branko Juran (Berlin), Meike Neuwohner (Jülich, Nordrhein-Westfalen) und Nicholas Schwab (Lohr am Main, Bayern) holten jeweils ihren zweiten Bundessieg. Max Aehle (Marbach, Baden-Württemberg) wurde wie  Adrian Riekert (Pinneberg, Schleswig-Holstein) wurden zum dritten Mal in Folge Bundessieger. Leo Gitin (Leipzig, Sachsen), Jörn Stöhler (Landsberg am Lech, Bayern) und Ferdinand Wagner (Leipzig, Sachsen) waren bereits zum vierten Mal erfolgreich. Die mehrmaligen Bundessieger erhalten Geldpreise des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wird alle Bundessieger am 13. April 2016 in Berlin persönlich auszeichnen. Gastgeber der Preisverleihung ist der Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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