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Der rettende Sprung ins Wasser

Wildschwein-Angriff Der rettende Sprung ins Wasser

Bei der Regionalleitstelle der Polizei bekommt jeder Einsatz ein Stichwortkürzel. So bekam der Einsatz am Montagnachmittag, 11. Juli, das Kürzel "POLHI" - das steht für polizeiliche Hilfeleistung: Ein junges Pärchen konnte einer Wildschweinbache mit ihren Jungen nur durch einen Sprung ins Wasser entkommen.

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Ein junges Pärchen entkam einer Wildschweinbache mit ihren Jungen durch einen Sprung ins Wasser.

Quelle: dpa

Lübeck. So einen Einsatz hatte wohl noch keiner der Beamten.

Der Tatort war ein lauschiges Plätzchen an der alten Trave in der Nähe der Treidelbrücke nahe der Kanaltrave in Lübeck. Es war ein sonniger Nachmittag und ein junges Pärchen wollte einen gemütlichen Nachmittag am Wasser im Schilf verbringen. Doch plötzlich tauchte eine wütende Wildschweinbache mit ihren Frischlingen auf und wollte augenscheinlich angreifen. Die jungen Leute wussten sich nicht anders zu helfen, als schwimmend durch die Trave zu flüchten. Am gegenüberliegenden Ufer trafen sie auf einen Angler - der junge Mann nur in seiner Boxershort - sie mit Shirt und Hose - aber beide völlig durchnässt.

Der hilfsbereite Angler informierte die Polizeileitstelle - dort bekam der Einsatz das Kürzel POLHI und eine Streifenwagenbesatzung des 2. Polizeireviers fuhr los. Die Beamten sammelten die liegengebliebenen Sachen ein und überbrachten sie schmunzelnd an das junge Pärchen. Die Personalien dieser jungen Abiturienten sind nicht festgestellt worden - das war bei der polizeilichen Hilfeleistung nicht notwendig.

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