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Erneut Widerstand gegen Erstaufnahme

Lübeck Erneut Widerstand gegen Erstaufnahme

In Lübeck zeichnet sich auch am neuen Standort heftiger Widerstand von Anwohnern gegen eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ab. Bei einer Informationsveranstaltung des Innenministeriums machten die Bürger unter anderem Sicherheitsbedenken geltend.

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Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler (SPD) sprach sich gegen kleinere Aufnahmeeinrichtungen in Lübeck aus.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Lübeck. Außerdem beklagten sie, dass Stadt und Land den Standort über ihre Köpfe hinweg ausgewählt hätten und forderten erneut mehrere kleinere Aufnahmeeinrichtungen. Das sei schon wegen der großen Zahl an Asylbewerbern nicht praktikabel, sagte Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler (SPD).

Das Land hat ein 17000 Quadratmeter großes Grundstück im Süden Lübecks gekauft, um dort bis Anfang 2017 eine Erstaufnahme für mindestens 600 Flüchtlinge zu bauen. Der ursprüngliche Plan für eine Flüchtlingsunterkunft auf einem städtischen Grundstück im Neubaugebiet Bornkamp war im Sommer am Widerstand von Anwohnern und der Ablehnung der Ratsversammlung gescheitert.

In Schleswig-Holstein gibt es derzeit zwölf Erstaufnahmeeinrichtungen mit insgesamt 10 000 Plätzen. Vor allem die Aufnahmestelle in Neumünster ist mit rund 2000 Menschen heillos überfüllt.

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