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Erstes Ankunftszentrum für Flüchtlinge

Standort Neumünster Erstes Ankunftszentrum für Flüchtlinge

Innenminister Stefan Studt (SPD) hat am Donnerstag in Neumünster das erste neue Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein eröffnet. „Das ist ein Meilenstein für das Land und für die bessere Ordnung der komplexen Verfahren und die Aufnahme von Flüchtlingen“, sagte Studt.

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Innenminister Stefan Studt hat das erste Ankunftszentrum im Land eröffnet.

Quelle: Ulf Dahl

Neumünster. Die Mitarbeiter des Ankunftszentrums sollen künftig sämtliche Verfahren und Prozesse rund um die Aufnahme der Menschen bündeln und beschleunigen.

Studt rechnet damit, dass sich durch die Einrichtung die Wartezeit der Hilfesuchenden verkürzt. „Das ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Integration.“ In Neumünster können täglich bis zu 125 Flüchtlinge neu aufgenommen werden. In diesem Jahr kamen bislang rund 6000 Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein. In den ersten fünf Monaten des Vorjahres waren es 5600.

Schleswig-Holsteins Flüchtlingsbeauftragter Stefan Schmidt äußerte „Bauchschmerzen“ angesichts der geplanten Schnellverfahren binnen 48 Stunden. Einzelne Gruppen dürften nicht privilegiert oder schlechter gestellt werden, wie es die Ankunftszentren vorsähen, sagte Schmidt. „Wenn es schon die bundesgesetzlich vorgesehenen angeblich sicheren Herkunftsländer mit den eingeschränkten Möglichkeiten auf eine Flüchtlingsanerkennung gibt, sollten die übrigen Flüchtlingsgruppen nicht auch noch unterschiedlich behandelt werden.“

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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