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Mehr als 28 Millionen Übernachtungen

Norden holt auf Mehr als 28 Millionen Übernachtungen

Tourismusrekord in Schleswig-Holstein: Im vergangenen Jahr haben Besucher erstmals mehr als 28 Millionen Nächte im nördlichsten Bundesland verbracht. Die Zahl stieg um 4,1 Prozent auf gut 28,2 Millionen, wie das Statistikamt Nord am Dienstag berichtete.

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Im vergangenen Jahr haben Besucher erstmals mehr als 28 Millionen Nächte im nördlichsten Bundesland verbracht.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Kiel. Bei den Gästeankünften in den Häusern mit jeweils mindestens zehn Betten gab es ein Plus von 4,6 Prozent auf 7,35 Millionen. Damit blieb jeder Gast im Durchschnitt 3,8 Nächte.

Zu dem guten Jahresergebnis trug auch der letzte Monat des Jahres bei. Im Dezember trafen 375 000 Übernachtungsgäste ein und damit 5,5 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen stieg um 4,0 Prozent auf 1,14 Millionen. Die Dezember-Statistik erfasste 2867 Beherbergungsstätten mit insgesamt 143 000 Gästebetten und 85 Campingplätze.

In Deutschland insgesamt nahmen die Übernachtungen 2016 im Durchschnitt nur um drei Prozent zu. Im Norden lagen die Zahlen bei den Ankünften und Übernachtungen in fast jedem Monat höher als im Vorjahr. Besonders in der Nebensaison sei es gelungen, neue Gäste zu gewinnen und die Zahl der Übernachtungen zu steigern, kommentierte Tourismusminister Reinhard Meyer (SPD). „Damit rückt unser ambitioniertes Ziel, bis zum Jahr 2025 die 30 Millionen-Marke bei den Übernachtungen zu erreichen, in greifbare Nähe.“

Natürlich profitiere das Land auch von den Reisetrends, die von der unsicheren weltpolitischen Lage geprägt sind, sagte Meyer. „Aber verschiedene Befragungen zeigen, dass Schleswig-Holstein in der Gunst der Urlauber weiter aufholt.“ So liege das Land nach der jüngsten Tourismusanalyse bei den Inlandsreisen zwar weiterhin auf dem dritten Rang nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern, die mit Marktanteilen von jeweils 6,9 Prozent vorne rangieren. Aber Schleswig-Holstein habe seinen Marktanteil im Inlandstourismus von 5,1 auf 6,1 Prozent erhöht und so den Abstand zu den beiden anderen Ländern deutlich verringert.

„Unsere Strategie mit Investitionen in öffentliche touristische Infrastruktur, den daraus resultierenden betrieblichen Investitionen und einem zielgerichteten Marketing zeigt Wirkung“, resümierte Meyer.

dpa

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