18 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
FDP kritisiert „Kettenverträge“ für Lehrkräfte

Schulen in SH FDP kritisiert „Kettenverträge“ für Lehrkräfte

Die FDP hat die Beschäftigung von Lehrkräften in Schleswig-Holstein zum Teil mit inzwischen mehr als 20 Zeitverträgen scharf kritisiert. „Mit diesen Kettenverträgen wird ein Ausnahmefall zum Dauerzustand gemacht“, sagte die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn, am Dienstag in Kiel.

Voriger Artikel
Feuer in Ex-Bundeswehrdepot in Meyn
Nächster Artikel
Protestwelle gegen das Jahrhundertprojekt

Die FDP hat die Beschäftigung von Lehrkräften in Schleswig-Holstein zum Teil mit inzwischen mehr als 20 Zeitverträgen scharf kritisiert.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Kiel. Es sei unverantwortlich, dass die Landesregierung den Lehrern, die tagtäglich Unterricht geben, keine vernünftige Perspektive biete. Das Bildungsministerium habe es nicht geschafft, diesem Problem Herr zu werden.

Klahn verwies auf die Antwort des Bildungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP. Demnach hatten im Schuljahr 2015/16 insgesamt 167 Lehrkräfte bisher zehn oder mehr Verträge erhalten, darunter waren 16 Pädagogen mit mehr als 20 befristeten Verträgen. Zum Beginn der Sommerferien am 24. Juli endeten 195 Verträge. Insgesamt gab es 2338 befristete Verträge.

Ein Sprecherin des Bildungsministeriums sagte, viele Zeitverträge seien kurz, wenn es sich zum Beispiel um Krankheitsvertretungen handele. Die Landesregierung teilte in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage mit, alle rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten zu nutzen, „um die Zahl befristeter Verträge zu begrenzen“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3