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Quickborns Bürgermeister und die Pornos

Debatte um Facebook-Posting Quickborns Bürgermeister und die Pornos

Nach einem unachtsamen Posting bei Facebook steht Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) im Fokus der Medien. Der 50-Jährige veröffentlichte auf der Seite "Quickborn meine Stadt" einen Screenshot, der ihn als Konsument harter Pornos enttarnt. Seine Begründung fällt fantasievoll aus.

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Nach einem unachtsamen Posting bei Facebook steht Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) im Fokus bundesweiter Medien.

Quelle: BILD, Ausgabe 19.02.2016, Seite 6

Quickborn. Eigentlich wollte sich Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl mit seinem Posting in eine Debatte um die AfD einmischen. Er veröffentlichte einen Screenshot des Grundgesetzes und schrieb dazu in nicht ganz fehlerfreier Rechtschreibung: "Nein, die AfD ist keine Partei mehr wie jede andere, mach dem rausdrücken der Demokraten um Lucke und co steht diese Partei nicht mehr auf dem Fundament unseres Grundgesetzes." Das Pikante dabei: Es waren noch fünf weitere Tabs geöffnet, die auf Inhalte harter Pornografie schließen lassen ("BDSM Porno Videos", "German Slut punished"). Kurze Zeit später löschte der Bürgermeister diesen Beitrag wieder von der Seite.

Die Bild-Zeitung berichtete am Freitag in ihrer Bundesausgabe sowie im Internet über den Vorfall, auch das Branchenmagazin Meedia publizierte einen Artikel. Laut Bild-Zeitung war Köppl zu keiner Stellungnahme bereit.

Bei "Quickborn meine Stadt" hinterließ er am Freitagmorgen einen längeren Kommentar, in dem er seine Beweggründe für die Pornoklicks darlegte: "Ja, ich habe die betreffenden Seiten besucht. (...) Kurzum und dass ist peinlich, eine Gruppe junger Männer hat sich im Skilift ausführlich über BDSM unterhalten. Sorry, da war ich nicht so "up to Date", auch peinlich. Das nervt. Die Seite "Xhamster" (leicht zu merken) wurde öfter genannt. Auf meinem Zimmer angekommen, hab ich mich mal schlau machen wollen. Für die Filme war das Netz zu langsam. Wikipedia hat geklappt und "fifty shades of gray" war bei Wiki auch gut zur Erklärung. Anschließend ging auch gleich das Grundgesetz gut zu finden. Also wer sich informieren möchte, kann diese Seiten besuchen."

Für seine Erläuterung bekam Köppl bei Facebook viel Lob: "Schöne Antwort. Was davon wahr ist und was nicht, bleibt ohnehin Ihr Geheimnis. Und jeder Mann, der behauptet noch nie auf einer Pornoseite gewesen zu sein, ist ein Lügner, oder hat ein Problem mit seiner Sexualität", so ein User.

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